Tischlerlexikon
A B C D E F G H
I J K L M N O P
Q R S T U V
W XY Z
 

 

 

Einführung

Der Weg der Nahrung

Die weit verzweigten Haarwurzeln nehmen das Wasser auf. Im Wasser befinden sich sich die gelösten organischen Nährstoffe, wie: Calcium, Kalium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Magnesium, Stickstoff. Das mit den Nährstoffen versehene Wasser wird durch die,

Kapillarität

 


und

durch die dauernde Transpiration (Verdunstung) der Blätter

bis in die Krone transportiert.

Die Atmung des Baumes

1 ha Buchenwald (ca. 400 Bäume) verdunstet in einer Wachstumsperiode (Frühjahr bis Herbst) etwa 3600 m3 Wasser. Diese Menge saugen die Wurzeln zur gleichen Zeit aus den Boden.

Das Wasser gelangt durch die Außenschichten des Stammes über Äste und Zweige zu den Blättern, die durch kleine Spalten an ihrer Unterseite Kohlendioxid aufnehmen.

Da viel Wasser verdunstet ist eine dauernde Sogwirkung in den Leitzellen im Splintholz (Kapillare) vorhanden.

Kohlendioxid (CO2) und Wasser sowie die aufgenommenen Nährstoffe werden in den Blättern mit Hilfe des Blattgrüns und des Sonnenlichts (Energiequelle) in Zucker und Stärke umgewandelt. Dabei wird Sauerstoff freigegeben, auch dieses geschieht durch die Spaltöffnungen

Aus dem Zucker und der Stärke werden Körpereigene Stoffe gebildet wie: Glukose, Zellulose, Lignin, Harze, Fette.

Wir reden von der Assimilation !

Zur Umwandlung von Zucker und Stärke wird Sauerstoff benötigt der durch die Rinde und Zellen der Wurzel aufgenommen wird. Kohlendioxid wird dabei abgegeben. Diesen Vorgang nenn man Dissimilation oder Atmung.

 

Merke: Assimilation ist die chemische Umwandlung von Wasser (Nährlösung) und Kohlendioxid in Körpereigene organische Stoffe

Der Baum benötigt dafür die Energie des Sonnenlichts in Verbindung mit dem Chlorophyll der Blätter (Blattgrün). Diese Umwandlung geschieht nur bei Licht, man nennt diesen Vorgang deshalb auch Photosynthese.

Wachstum des Baumes

Es gibt unterschiedliche Zellen, alle haben ihre eigene Aufgabe zu erfüllen. Man unterscheidet bei Laubbäumen Sklerechymzellen, Tracheen, Siebröhren und Parenchymzellen.

Bei Nadelbäumen Tracheiden, Siebzellen, Parenchymzellen.

Längenwachstum: Während der Wachstumsperiode teilen und strecken sich die Zellen fortlaufend
Dickenwachstum: Für das Dickenwachstum ist das Kambium zuständig. Dort entstehen mehrere Zellarten, die Holzzellen, Bastzellen und teilungsfähige Zellen. Letztgenannte sind für das eigentliche Dickenwachstum zuständig.
Die Tüpfel ermöglichen den Transport von Nährstoffen mit benachbarten Zellen.
Die Parenchymzellen speichern die Nähr- und Aufbaustoffe. Sie bilden die Markstrahlen

Merke: Tracheiden kommen nur in Nadelhölzer vor. Sie bilden die Hauptholzmasse in den Nadelbäumen.

 Aufbau des Stammes

 


Kategoriezugehörigkeit

Einführung

Weitere Themen

Der Baum
Ein komplexes System
Handelsformen für Schnittholz
 
 

 

[ Fachkunde | Recht | Arbeitssicherheit | Ausbildung | Geld | Service | Existenzgründung ]
Designed by A. Gronemeyer [ Impressum | eBusiness | Kontakt | Bookmarks ] © A. Gronemeyer
Sündhaft schöne Hochzeit-Dessous bei Beate Uhse. Jetzt online!